Insight - turnaround management

Solide Ergebnisse in der GuV, aber dennoch ist die Kasse leer?

In der Praxis zeigt sich vielfach: Ein positives EBITDA wiegt Geschäftsführungen oft in falscher Sicherheit, während die Liquiditätskrise bereits droht. Wer rein ergebnisorientiert steuert, übersieht möglicherweise existenzbedrohende Liquiditätsengpässe.

Eine GuV mit bilanziellen Effekten wie aktivierte Eigenleistungen, Bestandsveränderungen oder Periodenabgrenzungen weist u.U. vermeintlich solide EBITDA’s und stabile Verhältnisse aus. Gerade in Unternehmen mit Projektgeschäft basiert das positive Ergebnis häufig auf der Aktivierung von Eigenleistungen und Projektleistungen. Diese erhöhen zwar das EBITDA, sind aber nicht zeitgleich cashwirksam.

Wer Ergebnis- und Liquiditätseffekte nicht sauber überleitet, verfügt über keine hinreichende Transparenz. Eine drohende Liquiditätskrise wird dann möglicherweise nicht oder zu spät erkannt.

Das aktuelle Marktumfeld aus Zinswende, volatilen Auftragslagen und verschobenen Zahlungszielen verzeiht keine Schwächen im Liquiditätsmanagement. Trotzdem fehlt in vielen Unternehmen eine valide Prognose für die kommenden Wochen und Monate.

Neben der fehlenden Transparenz liegt das vor allem an einem weiteren Problem:

Datenfriedhöfe statt Echtzeit-Prognosen!  Ein Forecast ist nur so gut wie seine Datenbasis. Wenn Zahlen mühsam aus verschiedenen Systemen manuell zusammengeführt werden müssen, ist der Report schon veraltet, noch bevor er fertiggestellt ist. Auf einer solchen Basis lassen sich keine belastbaren strategischen Entscheidungen treffen.

Unsere Empfehlung: Weg von der reaktiven Liquiditätsplanung auf Basis von Plandaten, hin zu einer integrierten Steuerung auf Basis aktueller Ist- und rollierender Forecastdaten zur Schaffung von Transparenz. Und das völlig unabhängig davon, ob das Unternehmen gerade wächst, transformiert oder konsolidiert wird.

Wir arbeiten deshalb strategisch mit Agicap als All-in-One Treasury-Management-Plattform zusammen. Das Tool ersetzt nicht Bewährtes, sondern eliminiert manuelle, teils fehlerbehaftete Fleißarbeit in Excel und das genau da, wo es wirklich wichtig ist:

  • 🔄 Automatisierter Datenfluss: Direkte Anbindung an Banken und ERP-Systeme für einen tagesaktuellen, einheitlichen Datenstand ohne fehleranfälligen manuellen Übertragungsaufwand.
     
  • 🔮 Flexibles Durchspielen von Szenarien: Rollierende Mehrwochenplanung mit Szenarienanalyse. Auftragsverschiebungen oder Zinsänderungen lassen sich rechtzeitig simulieren, um Schaden abzuwenden.
     
  • Direkter Soll-Ist-Abgleich: Abweichungen werden sofort auf Kategorien- und Entitätsebene sichtbar und nicht erst Wochen später im Monatsabschluss.
     
  • 🌐 Multi-Entity & Cash Pooling: Voller Überblick selbst über komplexe, heterogene Bankenlandschaften.
     
  • 🤖 KI-gestützte Mustererkennung: Saisonalitäten und das reale Zahlungsverhalten fließen direkt datenbasiert in die Forecasts ein.

Es gilt mit weniger manuellem Pflegeaufwand Kapazitäten für das zu schaffen was wirklich zählt: Intelligente Analysen statt manueller Berichterstattung. So wird Liquiditätssteuerung von einer Pflicht- zu einer zukunftsorientierten strategischen Führungsaufgabe.

FAZIT

Gewinn ohne Liquidität ist ebenso ein Warnzeichen wie ein positiver Cashflow ohne Gewinn, denn ein gesundes Unternehmen benötigt beides.

Ihr Kontakt

Jan-Erik Gürtner

Heinrich-Heine-Allee 22
40213 Düsseldorf

Thilo Herbertz

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40213 Düsseldorf

Harald Kam

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Dr. Marius Weinberger

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